Unsere Haut: Erste und wichtige Schutzbarriere zur Außenwelt

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Liebe Leserinnen und Leser,

unsere Haut ist ein besonderes und vielseitiges Organ unseres Körpers. In dieser kleinen Serie möchten wir sie genauer untersuchen. Was ist gesunde Haut? Was sind übliche Hautkrankheiten und –störungen, und wie kann sie vor allem ernährungstechnisch begegnen?

Eine gesunde Haut ist durch seinen effektiven Schutz gegenüber Umwelteinflüssen charakterisiert. Eine schöne, straffe Haut ist das optische Anzeichen dafür, dass der anfällige Nährstoffhaushalt der Haut in Ordnung ist. Andersherum sind Veränderungen an der Haut Hinweise auf mögliche Nährstoffmangel.

Die Haut setzt sich vor allem aus kollagenen Fasern zusammen. Die erfordern das gesamte Spektrum der Aminosäuren. Außerdem werden die Vitamine A, B6, B12, C sowie Eisen, Zink und Folsäure benötigt, um diese Kollagene zu synthetisieren, bzw. die Antagonisten dieser Synthese zu unterbinden.
Auf der Haut gilt es dann einen gewissen Flüssigkeitshaushalt aufrechtzuerhalten. Das geschieht mit bestimmten Fetten, die die Haut absondert, um Wasser daran zu hindern, permanent zu verdampfen und die Haut auszutrocknen und porös zu machen, was ihre Schutzfunktion als Barriere zunichtemachen würde.

Die Fette der Haut haben eine ideale Zusammensetzung: nicht zu viele tierische, gesättigte Fette oder Transfette, sondern ungesättigte Fettsäuren, allen voran Linolen- und Linolsäuren (Gemüse, Nüsse, Fisch, Nachtkerzenöl, etc…). Die Synthese dieser Fettkombination ist sehr anfällig gegenüber gewisse Alltagseinflüsse: Zu viel Alkohol und Zucker, zu viel UV-Licht, Stress, Schadstoffe…

Gegenüber trockene Haut empfiehlt sich, neben der oben genannten y-Linolensäure, Antioxidationsschutzfaktoren wie Vitamin E und Carotinoide. Habituell sollte ständige Hautpflege mit Seifen, auch antiseptische vermieden werden. Ersteres entfernt die natürlich schützende Fettsäureschicht. Zweites tötet auch nützliche Hautmikroorganismen ab.

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