Ernährung-Tipps in der Corona-Zeit für mehr Kraft, Wohlbefinden und ein stärkeres Immunsystem

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Teil 4: Wie Fasten den Metabolismus in Schwung bringt

Liebe Freunde der gesunden Ernährung,oder diese Woche besser des gesunden Fastens,

In 2012 veröffentlichen US-Forscher ein Bild, auf den zwei Mäuse zu erkennen sind. Eines war dick, die andere war schlank. In ihrer Aufzucht waren sie fast identisch: gleich Zuchtlinie, gleiches Alter, gleiche Menge an Bewegung und Futter. Der einzige Unterschied war: die eine Maus durfte jederzeit etwas essen, und die andere durfte nur an bestimmten Tageszeiten das Futter zu ihr nehmen. Dieses Experiment ließ die Wissenschaftler erkennen, dass das Timing der Nahrungsaufnahme entscheidend beim Körpergewicht sein kann, und nicht nur die Menge.

Intervallfasten, also der komplette Verzicht auf jegliche Nahrungsaufnahme für eine bestimmte Zeit, ist eine Art Training für den Körper und versetzt ihn in einem Zustand, wie es manchmal in der Steinzeit geherrscht hat, wenn es Tage lang nichts zu essen gab. Die wirksamen Mechanismen, die in dieser modernen Gesellschaft des Überflusses eingerostet sind, werden wieder eintrainiert und aktiviert. Wie ein Messer, das erst wieder geschärft werden muss, gibt das Fasten uns die nötige Zeit, um die Prozesse wie Fettabbau, Produktion von Ketonkörpern und Selbstreinigung der Zellen in Gang zu setzen und aufrechtzuerhalten.
Studien an Intervallfasten mit Menschen gibt es noch nicht viele. Die wenigen, die es gibt, deuten darauf hin, dass Intervallfasten sich positiv auf die Gesundheit und Gewichtsreduktion auswirken. Es scheint ebenbürtig einer normalen Diät mit konstanter reduzierter Energiezufuhr zu sein und hat auch sonst keinerlei Nebenwirkungen auf die Probanden gehabt. Fans von Intervallfasten berichten von verbesserter Stimmung, Wohlbefinden und Konzentrationsfähigkeit. Einige sprechen von einem positiven psychologischen Empfinden, das Hungergefühl überwunden bzw. besiegt zu haben.

Wichtig ist beim Fasten tatsächlich auf jegliche Nahrungsaufnahme zu verzichten, denn diese würden die oben genannten Prozesse sofort stören. Um sich das Fasten nicht unnötig schwer zu machen, empfiehlt es sich auch hier, eine gewisse Regelmäßigkeit anzugewöhnen. Die zwei bekanntesten Formen des Intervallfastens sind 16/8 und 5-2. Beim 16/8 gibt es eine Periode von 16 Stunden wo man nichts isst; in den 8 Stunden kann normal oder nachholend gegessen werden. Bei der 5-2-Methode wird an 5 Tagen normal gegessen – an zwei sollte die Kalorienzufuhr auf 600-800 kcal reduziert werden. So lernt der Körper effizientes Umgehen mit seinen Reserven.

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