Haarpflege durch richtiges Waschen und Kämmen

Bionutra BlogFür alle Haartypen gibt es spezielle Shampoos und die passende Pflegeroutine, um das Haar optimal zu schützen.

Richtiges Waschen

Haare sollten nicht in Shampoos ertränkt werden. „Viel hilft viel“ funktioniert hier nicht, denn der entstehende Schaum trägt nicht zur Pflege bei. Lieber eine kleine Portion nehmen, und es am Ansatz einarbeiten, die Spitzen ruhig weglassen. Hintergrund ist, dass der Ansatz nachfettet, die Spitzen fast gar nicht, insofern würde man dort mit dem Shampoo nur das schützende Fett, was dort wenig vorhanden ist, wegwaschen. Das Shampoo sanft kreisend einmassieren, nicht durcheinander wurschteln auf dem Kopf. So wird die Kopfhaut gut durchblutet, bei fettem Haar aber nicht so stark, dass die Talgproduktion übermäßig angeregt wird.

Grundsätzlich zu heißes Wasser vermeiden, da Haare hauptsächlich aus Proteinen bestehen, die dann durch das heiße Wasser beschädigt werden könnten. Nach der Anwendung des Shampoos, werden Conditioner / Spülungen benutzt, um die durch die Shampoos geöffneten Schuppenschichten wieder zu schließen. Spülungen machen die Haare geschmeidig und glatt, sollten aber nur an der Spitze angewendet werden, um Volumenverlust zu vermeiden. Für trockene und strapazierte Haare sind Spülungen besonders wichtig, um die Tendenz des Feuchtigkeitsverlusts entgegenzuwirken. Nasse Haare sind sehr empfindlich, daher nicht versuchen die Strähnen „trocken zu ziehen“. Zum Trocken die Haare für 15 Minuten in einem Kopftuch einwickeln; das sorgt für eine schonende Trocknung. Danach am besten an der Luft trocknen lassen, mit Fön nur auf kalter oder mäßig warmer Stufe.

Für fettige Haare empfehlen sich Shampoos ohne Silikone, um die Haare nicht zusätzlich zu beschweren. Für trockene Haare sind feuchtigkeitsspendende Shampoos die erste Wahl. Strapazierte Haare brauchen spezielle Shampoos mit Repair-und-Care Formeln. Haare am besten nur alle 2-3 Tage waschen, um nicht die Produktion des Talgs, oder Sebums, unnötig zu erhöhen.

Kämmen und Bürsten

Für lockige und krause Haare, die von Natur aus sehr viel Volumen haben, ist es ratsam, einen breitzinkigen Kamm zu verwenden und dafür ein paar Züge mehr zu vollziehen. Ist das Haar erstmal einigermaßen knotenfrei, können Sie zur Bürste greifen. Vermeiden Sie, wo es geht, künstliche Borsten, denn die können Allergien, Reizungen, statische Aufladung verursachen. Naturhaarbürsten sind meist gut verträglich mit der Kopfhaut, fördern eine gute Durchblutung und ein gesundes Haarwachstum. Sie entfernen aufgrund ihrer strukturellen Ähnlichkeit zu den Haaren Schmutz und Schuppen daraus.

Startpunkt für das Bürsten sind die Spitzen und Längen. Wird das Bürsten an diesen Partien leichter, läuft man weiter gen Richtung Ursprung. Fänge man gleich am Ansatz an, würden sich eventuelle Knoten fortsetzen und sich nicht heraus bürsten lassen. Das vollständige Bürsten von Kopfhaut bis zur Spitze verteilt das am Ansatz hergestellte Sebum gleichmäßig über die Haare, pflegt sie und verleiht ihr Glanz. Regelmäßiges Bürsten am Morgen und Abend ist daher empfehlenswert. Auch vor dem Waschen lohnt sich das Bürsten, um Styling-Reste und Verknotugen zu entfernen.

Nach dem Haarewaschen nicht gleich kämmen, schon gar nicht bürsten. Haare sind im feuchten Zustand sehr empfindlich. Idealer Zeitpunkt fürs Kämmen ist, wenn die Haare zu ungefähr 80% getrocknet sind. In diesem Zustand sind die Haare wieder stark genug, dennoch leicht kämmbar. Am besten mit den Fingern oder einem grobzinkigen Kamm eventuelle Knoten schon mal entwirren. Nachdem die Haare vollständig getrocknet sind, bürsten.

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